Allgemeiner Studierendenausschuss der Uni Rostock begrüßt Absichtserklärung zur Verlängerung der Regelstudienzeit

Am heutigen Freitag gaben SPD und CDU im Land bekannt, dass sie sich für die Verlängerung der Regelstudienzeit einsetzen wollen. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Rostock begrüßt diese Absichtserklärung.

„Lange haben wir gemeinsam mit den anderen Studierendenschaften in Mecklenburg-Vorpommern mit der Bildungsministerin Bettina Martin und der Staatssekretärin Susanne Bowen über eine Corona-bedingte Verlängerung der Regelstudienzeit verhandelt. Wir freuen uns daher, dass nun anscheinend Bewegung in die Sache kommt“ äußert sich AStA-Vorsitzende Sara Klamann.

Bereits zu Beginn der Corona-Krise hatten die Studierendenschaften aus Mecklenburg-Vorpommern diese und viele weitere Forderungen in einem offenen Brief zu einem optionalen Semester zusammengefasst.

„Jetzt können wir für hunderte, vielleicht sogar für ein paar tausend Studierende vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken. Wir erwarten jetzt aber natürlich auch, dass der Absichtserklärung bald schon Taten folgen“ sagt Philipp Leist, stellvertretender AStA-Vorsitzender.

Einer der wichtigsten Vorteile dieser Regelung wäre die Fortzahlung des BAföGs, die bei einer individuellen Studienzeitverlängerung stets unsicher ist. Die Regelstudienzeitverlängerung als Ausgleich für zahlreiche Nachteile im Corona-Semester würde hier Abhilfe schaffen.