PM: Unisextoiletten in Universität: AStA begrüßt Vorstoß mutmaßlich universitärer Verantwortlicher

Unisextoiletten in Universität: AStA begrüßt Vorstoß mutmaßlich universitärer Verantwortlicher

Nachdem der Bundestag im Dezember beschlossen hat, die dritte Geschlechtsoption „divers“ im Geburtenregister zuzulassen, ist in die Gleichstellung aller Geschlechter Bewegung gekommen. So hat auch die Universität Rostock große Schritte hin zu einer Gleichstellung gemacht. Die ehemaligen Damen- und Herrentoiletten werden nun als „Unisextoiletten“ deklariert. Zudem findet sich von außen erkennbar eine Erklärung, welche Toilettenarten – also Sitz- oder/und Stehklos sich hinter der Tür verbergen. „Wir danken den mutmaßlich universitären Verantwortlichen für diesen Schritt“, so Paloma Cedano de Leon, Referentin für Antidiskriminierung und Gleichstellung im AStA der Universität Rostock. „Das ist für die betroffenen Universitätsangehörigen und Gäste, die sich nicht dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuordnen können oder wollen, eine großartige Hilfe“, so Cedano de Leon weiter. Die mutmaßlich universitären Verantwortlichen begannen scheinbar am Anfang des Sommersemesters damit, die Toiletten umzuwidmen. „Auch die Entwicklung, aufgrund der zahlreichen internationalen Studierenden auch die englischen Bezeichnungen der Toiletten zu nutzen, begrüßen wir ausdrücklich“, sagt Poorya Hemmati, Referent für Internationales im AStA der Universität Rostock.

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Rostock vertritt ca. 14.000 Studierende an der Universität Rostock und setzt sich in seinem Referat für Antidiskriminierung und Gleichstellung unter anderem für Minderheitenschutz ein. Der StuRa der Universität Rostock, das Legislativorgan der Rostocker Studierendenschaft, forderte bereits im Wintersemester die Schaffung von Unisextoiletten in der Universität.