Die Hochschulgruppe Students for Future gründet sich in der Nachhaltigkeitswoche der Universität Rostock

Weltweit gehen Schülerinnen und Schüler für einen besseren und ernst gemeinten Klimaschutz auf die Straße. Auch in Rostock gab es bereits einige große Demonstrationen. Doch Studierende beteiligten sich meist wenig bis gar nicht. Das hat sich jetzt geändert.

Am Dienstag, den 18. Juni 2019, wurde die Hochschulgruppe Students for Future einstimmig vom AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) als offizielle Hochschulgruppe der Universität Rostock anerkannt. 

Die Hochschulgruppe solidarisiert sich mit der Fridays for Future-Bewegung und möchte diese tatkräftig unterstützen. So unterstützt sie auch die selben Forderungen.
Dazu gehören die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels, der Kohleausstieg bis 2030 und die Klimaneutralität bis 2035.

Die Gründung in der Nachhaltigkeitswoche der Universität Rostock ist kein Zufall: „Wir dachten, dass die Nachhaltigkeitswoche ein guter Zeitpunkt wäre, um viele Studierende zu erreichen, die sich aktiv für Nachhaltigkeit einsetzen. Die Schülerinnen und Schüler haben lange genug allein demonstriert. Deswegen haben wir beschlossen eine Hochschulgruppe zu gründen, um uns geschlossen hinter die streikende Schülerschaft zu stellen. Denn die Klimakrise betrifft uns alle und verpflichtet uns zum sofortigen Handeln,“ so der Student Tim Tönsing über die Intention zur Gründung der Hochschulgruppe Students for Future.

Diesen Freitag, den 21.06.2019, um 13 Uhr am Kröpeliner Tor wird es erneut eine Demonstration der Fridays for Future-Bewegung geben. Hier werden erstmals auch Mitglieder der Hochschulgruppe Students for Future vertreten sein und mit demonstrieren. In diesem ersten öffentlichen Auftritt wird sich die Hochschulgruppe den Schülerinnen und Schülern vorstellen und ihre Solidarität bekunden. Die Rostocker Hochschulgruppe tritt damit, sechs Monate nach Beginn der Schülerstreiks, in die Tradition anderer Unterstützergruppen wie Scientist for Future, Patents for Future oder Students for Future in anderen Städten.