Pressemitteilung: Studierende fordern höhere Zuschüsse für die Studierendenwerke

Der Studierendenrat (StuRa) an der Universität Rostock kritisierte auf seiner letzten Sitzung die Finanzierung der Studierendenwerke in Mecklenburg-Vorpommern durch das Land und fordert die Landesregierung auf, die Zuschüsse deutlich anzuheben. „Zwar hat das Land seine Zuschüsse seit Neuem an den Studierendenzahlen ausgerichtet, jedoch konnte diese Dynamisierung mal wieder nur die nötigsten Lücken füllen“, sagt Katja Pietsch, die Sozialreferentin des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und fügt hinzu: „Die Kosten der Studierendenwerke, vor allem im Bereich Mensa, erhöhen sich weiterhin. Das liegt auch an den steigenden Löhnen, die wir ausdrücklich begrüßen.“ StuRa-Präsidentin Jacqueline Dejosez fasst zusammen: „Die Studierendenwerke in Mecklenburg-Vorpommern gehen finanziell und personell auf dem Zahnfleisch. Und am Ende werden wieder die Studierenden zur Kasse gebeten, weil das Land sich in seinen Zuschüssen bedeckt hält“. Weiterhin sagt sie: „Das Land und die Stadt haben viel Interesse daran, dass die Studierendenzahlen gehalten werden. Nur dann muss man auch etwas für die soziale und finanzielle Lage dieser tun.“ Die Studierendenschaft hofft auf baldige Besserung der finanziellen Lage, damit die Studienstandorte im Bundesland weiterhin attraktiv bleiben.