PRESSEMITTEILUNG: Nein zur Wehrpflicht! Antimilitarismus an der Uni und in der Gesellschaft stärken.

Am gestrigen Abend (3.12.2025) beschloß der Studierendenrat der Universität Rostock einen Antrag, in dem sich die Studierendenvertretung deutlich gegen die Wehrpflicht und erneut für den Ausbau von Friedenswissenschaft und Zivilklauseln positioniert.

„Wir wollen nicht, dass in wenigen Jahren unsere Kommiliton*innen aus dem Studium gerissen und zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden.“, so äußert sich die antragstellende Person in ihrem Antragstext.

Anlässlich des Schulstreiks gegen Wehrpflicht, bekundet der Studierendenrat seine Solidarität mit den Schüler*innen und ruft zur Teilnahme an der Demonstration am Freitag, den 5.12.2025 um 13.30 Uhr am Rosengarten auf.

Laut der Studie „Jugend in Deutschland“ sind nur 14 Prozent der Schüler:innen zwischen 14 und 18 Jahren für die Einführung eines verpflichtenden Wehrdienstes; freiwillig melden würden sich nur 2%. Diverse Umfragen zeigen: Während ältere Menschen sich eher für die Wiedereinführung der Wehrpflicht aussprechen, sind Jüngere mehrheitlich dagegen. In vielen Befragungen und in der öffentlichen Debatte finden junge Menschen jedoch oft wenig Gehör. „Daher ist es besonders wichtig, dass sich viele Menschen mit den bundesweiten Streiks und Demos am 5.12. solidarisieren und den jungen Menschen zeigen, dass sie nicht alleine stehen.“, so ein StuRa-Mitglied.

Über die eindeutige Positionierung und Solidarisierung mit den Schüler*innen hinaus strebt die Studierenschaft auf Basis des Antrags an, bis Ende des Wintersemesters […] „mindestens eine Veranstaltung zum Thema Wehrpflicht, Militarisierung und/oder Zivilklausel durchführen bzw. geeignete Bildungs-/Diskussionsveranstaltungen dazu mit Kooperationspartner*innen zu planen und zu bewerben.“

Die anhaltende Relevanz des Themas auch für Studierende betont AStA-Vorsitz Max Schade: „Junge Menschen vor ihrem Studium gegen ihren Willen zu einem Wehrdienst zu verpflichten wirkt sich auch direkt auf das Uni-Leben aus. Die Studierendenzahlen werden geringer ausfallen und Friedensgrundsätze in der Forschung werden gefährdet.“

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