Protestaktion in Rostock: „Psychische Gesundheit ist kein Luxus“ – Studierende und Therapeut*innen demonstrieren gegen Honorarkürzungen

Pressemitteilung

Protestaktion in Rostock: „Psychische Gesundheit ist kein Luxus“ – Studierende und Therapeut*innen protestieren gegen Honorarkürzungen

ROSTOCK, 04. Mai 2026

Am Mittwoch, den 06. Mai 2026, findet auf dem Rostocker Universitätsplatz eine zentrale Protestaktion gegen die am 01. April 2026 in Kraft getretenen Honorarkürzungen in der Psychotherapie statt. Von 16:00 bis 18:00 Uhr versammeln sich Studierende, Psychotherapeut*innen sowie Patient*innen vor dem Universitätshauptgebäude, um gegen eine drohende Verschlechterung der mentalen Gesundheitsversorgung in ganz Deutschland zu protestieren.

Hintergrund der Aktion sind die bereits durchgeführten Kürzungen in Höhe von 4,5 %, die den psychotherapeutischen Sektor unter massiven Druck setzen.

Die Organisatoren, das Referat für Soziales des AStA der Universität Rostock sowie der Fachschaftsrat für Erziehungs- und Bildungswissenschaft (BiWerz), warnen vor den schwerwiegenden Konsequenzen dieser Sparmaßnahmen. Weniger finanzielle Mittel bedeuten in der Praxis noch längere Wartezeiten auf einen Therapieplatz und einen generellen Abbau von Hilfsangeboten für Menschen in psychischen Krisen.

Gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten und wachsendem gesellschaftlichen Druck sei der Bedarf an professioneller Unterstützung so hoch wie nie zuvor. Die Protestaktion richtet sich daher nicht nur gegen die aktuellen Honorarkürzungen, sondern fordert auch ein Ende der Budgetierung, um eine starke und für alle zugängliche psychotherapeutische Versorgung dauerhaft zu sichern.
Das Programm auf dem Universitätsplatz umfasst Redebeiträge aus verschiedenen Perspektiven, darunter Stimmen aus der Wissenschaft, der beruflichen Praxis sowie Erfahrungsberichte von Betroffenen und Studierenden. Zusätzlich bietet ein Infostand des Aktionsbündnisses Psychotherapie die Möglichkeit zur Vernetzung und Information über die aktuelle Lage der Gesundheitsversorgung an. Insgesamt sollen im Rahmen dieser Aktion Gedanken aus verschiedenen Perspektiven der Wissenschaft und dem Betroffenenkreis ausgetauscht werden.
Die Veranstalter rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich dem Protest anzuschließen: „Komm vorbei, sei laut, setz ein Zeichen. Für Solidarität und echte Unterstützung“.

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Über die Organisatoren: Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Rostock vertritt die Interessen der Studierendenschaft gegenüber der Universität und der Öffentlichkeit. Das Referat für Soziales setzt sich dabei insbesondere für die soziale Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Studierenden ein.
Der Fachschaftsrat (FSR) BiWerz ist die gewählte Interessenvertretung der Studierenden der Fachschaft für Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Universität Rostock.

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