Von friedlichen Nachbarschaften und ‚verstockten Feinden’ – zum jüdisch-christlichen Verhältnis im Mittelalter – 1700JjLiD

26.05.2021

Referent_innen: Prof. Dr. Marc von der Höh und Marie Lehmann (Historisches Institut, Universität Rostock)

Organisation: Historisches Institut der Uni Rostock in Kooperation mit dem Max-Samuel-Haus

Neben den immer wieder hervortretenden antijüdischen Einstellungen, die in diffamierende Vorwürfe und teilweise auch gewaltsame Übergriffe mündeten, lässt sich im Mittelalter auch ein friedliches und kooperatives, nicht selten sogar freundschaftliches Miteinander von Menschen christlichen und jüdischen Glaubens beobachten. Der Vortrag versucht, die mittelalterliche Geschichte christlich-jüdischen Zusammenlebens nicht nur ausgehend von ihrem katastrophalen Ende in den Pogromen und Vertreibungen des Spätmittelalters zu sehen. Jenseits von Ausgrenzung und Diskriminierung geraten so Ansätze und Chancen des interkulturellen Austauschs und der Integration unterschiedlicher religiöser Gruppen in den Blick.

Aktuelle Informationen unter:
www.geschichte.uni-rostock.de/
www.max-samuel-haus.de

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 2021 “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”
www.1700.max-samuel-haus.de (MV weites Programm)
@1700JJLDhro2021 (facebook)
@1700JJLD_hro2021 (instagram)

Posted by anonym on in